Fünf Tage Barcelona, internationale Kolleginnen und Kollegen und ganz viel künstliche Intelligenz: Meine Erasmus+-Fortbildung „Artificial Intelligence in Education: Teaching and Learning in the Age of AI“ hat mir weit mehr mitgegeben als neue digitale Werkzeuge. Gemeinsam mit Lehrkräften aus Rumänien und Portugal lernte ich KI-Tools kennen und probierte aus, wie sich damit Unterrichtsmaterialien, interaktive Lernangebote, etc. entwickeln lassen. Gleichzeitig beschäftigten wir uns mit Datenschutz, sensiblen Daten und den Grenzen von KI.
Besonders wertvoll war für mich die Verbindung aus praktischer Anwendung und internationalem Austausch. Ich konnte eigene Ideen mithilfe von KI konkret umsetzen und gleichzeitig spannende Einblicke in andere Schulsysteme gewinnen. Der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Ländern und Fachbereichen hat meinen Blick auf Schule und Unterricht erweitert und mir viele neue Impulse für meine tägliche Arbeit gegeben.
Neben den fachlichen Inhalten bleibt mir vor allem die offene und motivierte Gruppe in Erinnerung. Trotz unterschiedlicher Berufserfahrungen und der gemeinsamen Sprache Englisch begegneten wir uns auf Augenhöhe und lernten viel voneinander. Und natürlich war auch Barcelona selbst ein Highlight.
Für mich war die Fortbildung deshalb weit mehr als eine Woche im Ausland: Sie hat meine digitalen Kompetenzen erweitert, neue Perspektiven eröffnet und mir gezeigt, wie viel Potenzial darin steckt, kreative Ideen mit KI in konkrete Unterrichtsprodukte zu verwandeln. Eine Erfahrung, die ich jederzeit wieder machen würde.
Julia Gries

